Skeleton_LogoEuropas größter Ultrakondensatoren-Hersteller Skeleton Technologies baut noch intensiver auf den Standort Deutschland und verlagert seine Forschungs- und Entwicklungsabteilung nach Dresden. Hierfür arbeiten die Energiespeicher-Spezialisten jetzt eng mit der renommierten Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW) zusammen, um gemeinsam an der Zukunftstechnologie Ultrakondensatoren zu forschen. Ultracaps gelten als wichtige Ergänzung bei der Weiterentwicklung von Energiespeicherlösungen für Elektromobilität.

Großröhrsdorf, 11.09.2018. Skeleton Technologies, der europäische Marktführer in der Produktion von Ultrakondensatoren und Energiespeichersysteme, betreibt intensive Forschungsarbeit in der Nutzung von Materialien wie Graphen sowie der Zell- und Modulentwicklung. Konkret wird derzeit für einen Globalen Player, der für Energieversorgungsunternehmen komplette Anlagen-, Upgrade- sowie Servicelösungen anbietet, an Speicherlösungen gearbeitet, die für den Test von Komponenten für Energienetze genutzt werden können.

Ultrakondensatoren sind Schnellspeichermedien und speichern Energie in einem elektrischen Feld während Batterien Energie als chemische Reaktion aufnehmen. Im Gegensatz zu Batterien können Ultrakondensatoren daher in weniger als einer Sekunde beladen und entladen werden und 1 Million Ladezyklen erbringen, das entspricht einer Lebensdauer von mehr als 15 Jahren. Ultrakondensatoren von Skeleton Technologie haben eine 4x höhere Power Density als Wettbewerbsprodukte. In Kombination mit Batterien erhöhen sie deren Lebenszeit und reduzieren den Verbrauch von Kraftstoff bei hybriden Fahrzeugen und Transportmitteln wie z.B. Hafenkrane um bis zu 36%.
Skeleton Technologies setzt nicht nur auf die eigene Entwicklungsarbeit bei der Zukunftstechnologie Ultrakondensatoren, sondern auf die Synergien mit bestehenden Forschungseinrichtungen. Hierfür konnte die renommierte Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW Dresden) gewonnen werden. Sowohl im Hochstromlabor der Fakultät für Elektrotechnik unter der Verantwortung von Prof. Dr. Ralf Rogler, Leiter der Abteilung Schaltanlagentechnik, als auch aus dem Bereich Chemieingenieurwesen mit dem Labor für Festkörperchemie und -analytik, Prof. Dr. Jörg Feller, arbeitet Skeleton Technologies zusammen. Professor Rogler ist für die Testläufe der Ultracap-Module und das Prototyping im Dresdener Hochstromlabor zuständig. Professor Feller bringt gemeinsam mit den Entwicklern von Skeleton die Forschung an der Zellentwicklung voran. Die F&E-Fachabteilung ist bis Oktober in der Fakultät der HTW Dresden einquartiert, bis das werkseigene Labor in Großröhrsdorf fertiggestellt ist.
Thomas Hucke, CTO und Managing Director bei Skeleton Technologies, der an der TU Dresden sein Ingenieursstudium absolvierte und in der Vergangenheit bereits für Unternehmen aus Sachsen tätig war, erläutert: „Sachsen und die Landeshauptstadt bieten für ein Technologieunternehmen im zukunftsrelevanten Energiespeichersektor wie Skeleton ein hervorragendes Umfeld. Das hochqualifizierte Knowhow der Hochschule und wir als Wirtschaftspartner können hier Synergien entwickeln, um eine weltweit wichtige Zukunftstechnologie für Anwendungsbereiche wie Elektromobilität und smarten Stromnetzapplikationen auf Graphen-Basis voran zu bringen.“
„Wir bedienen mit der Zusammenarbeit zwischen der Skeleton Technologies und der HTW Dresden den gesellschaftlichen Auftrag von Fachhochschulen: Unternehmen hinsichtlich der Entwicklung von Produkten mit unserem Wissen, unserer laborativen Ausstattung und der gezielten Ausbildung von Studierenden – den vielfach erwähnten Fachkräften – zu unterstützen.“, erklärt Prof. Dr. Jörg Feller.

Über Skeleton Technologies

Skeleton Technologies ist weltweiter Marktführer für Graphen-basierte Ultrakondensatoren und Energiespeichersysteme. Das Unternehmen liefert zuverlässige und langlebige Energiespeicherlösungen mit hoher Leistungs- und Energiedichte für jede Industrie. Durch die Verwendung von patentiertem, nanoporösem Kohlenstoff, auch als „curved graphene“ (CDC) bezeichnet, hat das Unternehmen den globalen Durchbruch bei der Leistungsfähigkeit der Ultrakondensatoren-Technologie erreicht und erfolgreich in den Märkten für Busse, LKWs und Stromnetzapplikationen platziert.
Seit der Gründung im Jahr 2009 hat Skeleton Technologies 42 Millionen Euro Investorenkapital generieren können und damit die Produktion in Deutschland und in Estland weiter ausgebaut sowie die Mitarbeiterzahl von 4 auf 100 erhöht.
Ultrakondensatoren von Skeleton Technologies zeichnen sich durch eine doppelt so hohe Energiedichte und viermal größere Leistungsdichte im Vergleich zu den Produkten anderer Hersteller aus. Zu den Kunden von Skeleton Technologies zählen global agierende Industrieunternehmen, führende Automobilhersteller, industrielle OEMs bis hin zu LKW-Flottenbetreibern sowie Luft- und Raumfahrt-Unternehmen.

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Über die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW Dresden)

„Praktisch mehr erreichen“
Die HTW Dresden ist mit über 5.000 Studierenden die zweitgrößte Hochschule der Landeshauptstadt. Im Jahr 1992 gegründet, reiht sie sich heute ein in die Spitzengruppe der deutschen Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Die 38 Studiengänge in den Bereichen Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Maschinenbau, Informatik, Wirtschaftswissenschaften, Landbau, Umwelt, Chemieingenieurwesen und Design führen zu den Abschlüssen Bachelor, Master und Diplom. Lehre und Forschung sind an der HTW Dresden eng miteinander verbunden und stark praxisorientiert.
Die Forschung an der HTW Dresden orientiert sich vor allem an den vier Profillinien Mobilsysteme und Mechatronik, Nachhaltige Lebensgrundlagen, Informationssysteme, Unternehmensführung und Gründung. Mit ihrer anwendungsstarken Forschung ist die Hochschule ein wichtiger Partner insbesondere von mittelständischen Unternehmen in Sachsen und sehr gut vernetzt mit den zahlreichen Technologie- und Forschungszentren des Wissenschaftsstandorts Dresden.

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