Intelligente Sensorik ist der Schlüssel für eine funktionierende Digitalisierung und Vernetzung in allen Arbeits- und Lebensbereichen. Diese Querschnittstechnologie bietet enormes Wachstumspotenzial. Es für die mehr als 200 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Dienstleister, die es auf diesem Feld in Sachsen gibt, optimal zu erschließen, ist Ziel des neuen Innovationsclusters Sensorik Sachsen (SenSa). In den kommenden vier Jahren arbeiten die sieben sächsischen Netzwerke AMZ Sachsen, Organic Electronics Saxony, Silicon Saxony, LRT Sachsen/Thüringen sowie VEMASinnovativ, biosaxony und BTS Rail Saxony an diesem gemeinsamen Ziel. Von den erzielten Ergebnissen sollen speziell die sächsischen Unternehmen profitieren. Sie werden produzieren und vermarkten, was SenSa an Neuerungen, Lösungen und Systemen zutage fördert.

Mit einer Kick-off-Veranstaltung am 27. November 2018 in Dresden stellte das seit Juli 2018 arbeitende Cluster Inhalte und Ziele seiner Tätigkeit erstmals öffentlich vor. Neben Vorträgen und einer Podiumsdiskussion wurden in einer Projektwerkstatt in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Sachsen auch erste Innovations- und Kooperationsansätze erarbeitet.

© Bild 1: Ralf Lippold © Bild 2: Ina Reichel © Bild 3: Dr. André Günther

Projektleiter von SenSa ist André Knabe vom Clusterinitiator und Konsortialführer AMZ Sachsen. „Mit dem Know-how und den Erfahrungen aller Partner streben wir Lösungen gleich auf mehreren Zukunftsfeldern an. Dazu gehören digitale Kommunikation, Energie, Umwelt und Ressourcen, Mobilität sowie Medizin und Gesundheit. Die Vernetzung der Experten-Community erfolgt in erster Linie auf einer digitalen Plattform. Hier wird Open Innovation groß geschrieben, das Initiieren von F&E-Projekten steht im Vordergrund. 20 Innovations- und 30 Projektworkshops bis Juli 2022 tragen bei, Ideen in konkrete Produkte umzusetzen. Außerdem werden wir eine Übersicht zu vorhandenen Kompetenzen und Technologien sowie zu Trends erarbeiten und damit die sächsischen Sensorik-Stärken über den Standort hinaus sichtbar machen.“, erörtert Knabe.

Die Motivation zur Unterstützung des neuen Cross-Clusters SenSa liegt für BTS-Clusterkoordinatorin Christin Lorenz auf der Hand: „SenSa ist ein entscheidendes neues Element auf der sächsischen Netzwerk-Landkarte, da es die Erforschung und Weiterentwicklung von Sensortechnologien branchenübergreifend bündelt und somit Synergien schafft. Als Träger des Innovationsclusters SET4FUTURE (Leitsatz: „Wir gestalten die regioanle Mobilität der Zukunft“) das sich zum Ziel setzt, die regionale Mobilität effizienter, wirtschaftlicher und attraktiver zu gestalten, sehen wir vor allem in der clusterübergreifenden Zusammenarbeit mit SenSa die große Chance, Schnittstellen-Themen wie diese über die Branchengrenzen hinweg zu bearbeiten und so gemeinsam bahnbrechende Lösungen auf die Schiene zu bringen.“

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Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.