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Datum/Zeit
Date(s) - 28.11.19
13:00 - 17:00

Veranstaltungsort
Fraunhofer-Kunststoffzentrum Oberlausitz, Theodor-Körner-Allee 6, 02763 Zittau

Kategorien


Die additive Fertigung hält in der Bahnindustrie mehr und mehr Einzug. Die Vorteile liegen auf der Hand: die Ersatzteilverfügbarkeit kann signifikant erhöht werden, On-Demand-Fertigung spart Zeit und Geld und im Vergleich zu konventionellen Verfahren können wesentlich komplexere geometrische Formen gefertigt werden. Die neuen Freiheiten in der Formgebung, der Einsatz von neuartigen Multimaterialen sowie die Integrationsmöglichkeit von Sensorik bestimmen das Bauteil der neuen Generation. Dies eröffnet neue Anwendungsfelder – nicht zu Letzt auch in der Bahntechnik.

Im Rahmen der Projektwerkstatt möchten wir die Chancen, Herausforderungen sowie (potentielle) Anwendungsfelder von 3D-Druck in der Bahnindustrie diskutieren. Hierbei stellt die SET4FUTURE Research Factory Ihre Projektideen aus Wissenschaft und Wirtschaft in den Mittelpunkt, mit dem Ziel, die Ideen in konkrete Projektansätze, Technologien oder Anwendung zu überführen. Fahrzeug- und Komponentenhersteller, Instandhalter, Werkstätten, Betreiber, Akteure aus der kunststoff- und metallverarbeitenden Industrie sowie aus den Querschnittsbereichen, wie Materialforschung und Sensorik, und dem Bereich Additive Fertigung selbst sind herzlich eingeladen sich mit eigenen Themen an der Projektwerkstatt zu beteiligen. Eine Führung durch das Technikum des Fraunhofer-Kunststoffzentrums Oberlausitz eröffnet den Teilnehmern schließlich noch wertvolle Einblicke in die praktische Forschungs- und Entwicklungsarbeit vor Ort.

Das Fraunhofer-Kunststoffzentrum Oberlausitz (FKO) arbeitet als Projektgruppe des Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) seit 2011 am Standort Zittau an der Erforschung und Entwicklung wettbewerbsfähiger Leichtbaustrukturen und effizienter Kunststofftechnologien. Das interdisziplinäre Team aus den Bereichen Kunststoff-, Fertigungs- und Textiltechnik sowie Konstruktion und Produktdesign gewährleistet eine breit aufgestellte Expertise auf verschiedensten Gebieten der Produktentwicklung und Verarbeitung von Kunststoffen und Faserverbunden. Im Fokus steht der Transfer von Know-how in die Region durch FuE-Kooperationen mit Unternehmen der Oberlausitz sowie grenznahen Gebieten in Tschechien und Polen.

Das im November 2016 feierlich eingeweihte Technikum bietet der Projektgruppe einen modernen Maschinenpark mit umfangreicher Anlagen- und Analysetechnik zur Abbildung durchgängiger Prozessketten. Die wesentlichen Forschungsschwerpunkte am FKO sind sowohl die Erarbeitung wettbewerbsfähiger Bauweisenkonzepte mit hoher Funktionsintegration zur Reduktion aufwendiger Montageprozesse als auch die Entwicklung wirtschaftlicher, ressourceneffizienter Leichtbautechnologien auf Basis der generativen Fertigung und Verarbeitung textilverstärkter Kunststoffe.

Die Veranstaltung sieht folgenden Fahrplan für Sie vor:

13:00 Uhr Eintreffen der Gäste & Welcome-Snack
13:15 Uhr Begrüßung durch BTS Rail Saxony
Christin Lorenz, BTS-Projektkoordinatorin
13:25 Uhr Fraunhofer-Kunststoffzentrum Oberlausitz (FKO) stellt sich vor
Prof Dr.-Ing. Sebastian Scholz, Abteilungsleiter FKO
13:40 Uhr Projektwerkstatt Teil 1:

  • „Bauteile per Druckauftrag – Aktuelle Anwendungsszenarien im Schienenfahrzeugbau“
    Dipl.-Ing. (FH) Tobias Sauerstein, Gruppenleiter Additive Fertigung, FKO
  • „Additive Manufacturing und traditionelle Verfahren – Die Potenziale von 3D-Sanddruck“
    Jörg Fischmann, Vertrieb, Gießerei Wurzen
  • „Fertigung und Zulassung von 3D-gedruckten, sicherheitsrelevanten Bauteilen“
    Maximilian Kunkel, F&E-Projektleiter AM, Siemens Mobility GmbH
14:40 Uhr Interaktive Kaffeepause mit Besichtigung des Technikums
15:30 Uhr Projektwerkstatt Teil 2:

  • „Alternative und nachhaltige Werkstoffe für Zugkomponenten im Schienenfahrzeugbau“
    Dr.-Ing. Rafael Cavalcante Cordeiro, Wissenschaftlicher MA , FKO
  • „3D-Druck von Metall – von Mikro bis Makro“
    Robby Ebert, Projektmanager, Laserinstitut Hochschule Mittweida
  • „Leichtbau durch Topologieoptimierung & 3D-Druck – Ein Beispiel aus der Praxis“
    Wolfgang Hirsch, Leiter Vertrieb, TGM Lightweight Solutions GmbH
  • „Sensorintegration mit 3D-Druckverfahren – Verwertungspotenziale und Herausforderungen“
    Björn Senf, Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Gruppe Smart Structures, Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik  IWU
  • „3-Druck trifft Vertragsrecht – Besonderheiten bei 3D-Druckverträgen“
    Dr. Axel Schober, Rechtsanwaltskanzlei Dr. Axel Schober
17:00 Uhr Ende der Veranstaltung

 

Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Innovationsclusters SET4FUTURE statt. Die Teilnahme ist für SET4FUTURE-Partner kostenfrei.

Organisationsbeitrag pro Person (pro Person brutto):

SET4FUTURE-Partner            kostenfrei
BTS-Vereinsmitglieder 95,00 Euro
Sonstige Teilnehmer 180,00 Euro

 

Call for Projects & Ideas:
Auch Ihre Ideen und Projektansätze rund um das Thema „Additive Fertigung & Smart Parts“gefragt: Senden Sie uns Ihr Vortragsthema bis zum 18. Oktober zusammen mit Ihrer Anmeldung an info@bts-sachsen.de und nutzen Sie diese Möglichkeit, um Ihre Lösungen vorzustellen, Ideen zu diskutieren und eventuell auch Projektpartner zur Weiterentwicklung zu finden. Jeder Vortragsslot ist auf 10 Minuten Präsentationszeit begrenzt.

Anmeldeschluss: 19. November 2019

 

 

Maßnahmen im Rahmen vom Innovationscluster SET4FUTURE werden mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.