Der Freistaat Sachsen stellt für die Umsetzung des Modellprojektes EcoTrain im Erzgebirgsnetz zusätzliche Mittel in Höhe von 60 Millionen Euro verteilt über zehn Jahre zur Verfügung. Das hat die sächsische Staatsregierung in ihrer Kabinettssitzung am 26. März 2019 beschlossen. Ziel ist es, die Zulassung durch das EBA (Eisenbahn-Bundesamt) in 2019 zu erhalten und eine Kleinserie von zwölf Fahrzeugen in Chemnitz bis 2021 umzurüsten. Das Bahnausbesserungswerk in Chemnitz soll dabei zum Innovationsstandort weiterentwickelt werden. (Quelle: >>Medienservice Sachsen)

Mit der gemeinsamen Vision den Eisenbahnverkehr auch in den Nebennetzen umweltfreundlicher und wettbewerbsfähiger zu gestalten, entwickelt das BTS-Mitglied DB RegioNetz Verkehrs GmbH Erzgebirgsbahn mit den Projektpartnern TU Dresden (auch BTS-Mitglied), TU Chemnitz, Fraunhofer-Institut IVI sowie bahnrenommierten Lieferanten den EcoTrain mit dieselelektrischen Hybridantrieb.

Dabei wird beim vom Bund geförderten Innovationsprojekt EcoTrain ein Dieseltriebzug umgebaut und um einen Elektromotor und Stromabnehmer ergänzt. Durch die Verbindung von Diesel- und Elektroantrieb ist das Fahrzeug flexibel einsetzbar. Das Fahrzeug erhält zudem eine neue Klimaanlage mit Wärmepumpe auf CO2-Basis und ein intelligentes Energiemanagementsystem. (Quelle: >>Der EcoTrain.)

Viele der Zulieferer stammen auch aus dem BTS-Mitgliederkreis: HOPPECKE Batterie Systeme GmbHHÖRMANN Rail & Road Engineering GmbHIFB Institut für Bahntechnik GmbH oder die Photon Meissener Technologies GmbH.

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