Am 14. Januar 2020 lud apikal Anlagenbau gemeinsam mit der Kanzlei Althoff Kierner Rechtsanwälte zum Kennenlernen und Netzwerken in die apikal-Firmenzentrale nach Lauta ein. Hierbei traf geballte Ingenieurs-Expertise in den Bereichen Drucklufttechnik, Systembau und Sonderanlagenbau auf juristisches Know-how rund ums Anlagenbaurecht. Auf den ersten Blick ein sehr ungleiches Paar. Auf den zweiten Blick wurde jedoch schnell klar, dass Kundenzufriedenheit und Geschäftserfolg nicht nur von der Qualität der erbrachten Leistungen und Produkte abhängt, sondern auch von sorgfältig formulierten Vertragsgrundlagen – dies gilt vor allem im Bereich der Sonderfertigung. Praxisnah wurde es schließlich mit der Besichtigung eines aktuellen Containerprojektes, das im Auftrag einer führenden Umwelttechnikfirma aus Dresden realisiert wurde.

Innerhalb von nur 20 Jahren hat sich das mittelständische Unternehmen apikal Anlagenbau zu einem weltweit gefragten Fachbetrieb für Drucklufttechnik entwickelt. Heute gehören zu apikal 9 Standorte in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg mit Kunden in 13 Ländern. Der Erfolg beruht vor allem auf konsequent- kundenorientiertem Service und innovativen Lösungen in der Drucklufttechnik. Darüber hinaus liefert die Projektabteilung maßgeschneiderte Lösungen für Industrie, Bergbau, Bahn und die internationale Öl und Gas Industrie, die in enger Verzahnung mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen entwickelt werden. Im Bereich Bahn stehen bei apikal derzeit vor allem Remotorisierungsprojekte im Fokus. In diesem Zuge berichtete apikal-Geschäftsführer Klaus Händler von einem Gemeinschaftsprojekt mit der DB. Demnach wird unter dem Projektnamen HELMS (Hybrid Electronic Mechanical Shunter) eine Hybridlok entwickelt, deren Prototyp aktuell im DB-Bahnwerk Cottbus getestet wird. Bei apikal dreht sich alles um „energieeffiziente Druckluftsysteme“ und die Unterstützung Ihrer Kunden bei der  Energieoptimierung. So leistet apikal – ganz nach dem selbst gesetzten Credo „ein Höchstmaß an Kundenzufriedenheit im Einklang mit der Umwelt“ – einen  echten Beitrag zur Energiewende.

Nicht weniger spannend ging es mit einem Gastbeitrag zum Thema „Nichterreichen von Leistungswerten, (auch) ein Rechtsproblem?“ seitens Rechtsanwalt Herrn Thomas Kierner von der Kanzlei Althoff Kierner Rechtsanwälte weiter. Die Fachkanzlei hat sich ausschließlich auf das Immobilien-, Bau/Anlagenbau- und Planungsrecht im zivilrechtlichen und verwaltungsrechtlichen Bereich spezialisiert und bereits Umbauprojekte der DB AG, wie die der Hauptbahnhöfe Dresden und Erfurt, federführend begleitet.

Anlagenbauprojekte sind in der Regel komplex und langwierig. Anlagenverträge reichen von der Lieferung einfacher Anlagenteile bis zur Erstellung einer schlüsselfertigen Neuanlage mit komplexen Finanzierungs- und Betriebsverpflichtungen, nebst Wartung und garantierter Einzelteilversorgung. Einen Schwerpunkt stellt daher die Beratung im Bereich Anlagenbau, der Verlagerung und Verwertung von Anlagen und der Wartung von Anlagen dar. Je individueller und komplexer die Kundenaufträge hierbei sind, desto wichtiger ist es ein gemeinsames Verständnis zu den zu geforderten Leistungswerten zu schaffen und diese vertraglich festzuschreiben. In der Praxis kein leichtes Unterfangen, wie Jürgen Rentzsch, Prokurist und Leiter Schienenfahrzeugtechnik von apikal Anlagenbau aus eigener Erfahrung zu berichten weiß. Oftmals sind die technischen Anforderungen seitens des Auftraggebers nicht vollumfänglich, ungenau oder teilweise auch schlichtweg unbekannt. In diesem Fall ist das ingenieurtechnische Know-how des Auftragnehmers gefragt, um die Vorstellung des Auftraggebers im Dialog bestmöglich eruieren und schließlich in einem Lastenheft abbilden zu können. Dies sollte im Idealfall dann auch rechtlich umgesetzt werden.

Erfahrungsberichte wie diese sind der Kanzlei Althoff Kierner Rechtsanwälte u.a. durch die Betreuung von Anlagenbauprojekten nur allzu gut bekannt. Vor diesem Hintergrund ist die Erkenntnis erwachsen, dass eine branchenübergreifende Zusammenarbeit von Technikern, Kaufleuten und Anwälten eine optimale Voraussetzung für das Gelingen eines Projektes gewährleistet. In diesem Sinne ist die Integration rechtlicher Dienstleistung und das Vermitteln von Inhalten ein besonderes Anliegen der Fachkanzlei mit den Standorten in Dresden, Erfurt und Dortmund.

Zu guter Letzt lud apikal Anlagenbau seine Gäste zur Besichtigung einer neuartigen Plug & Play-Anlage ein, die beispielsweise die Druckluftversorgung von Rangierbahnhöfen oder Werkhallen steuern kann.

Wir bedanken uns bei unseren BTS-Mitgliedern apikal Anlagenbau und Kanzlei Althoff Kierner Rechtsanwälte für den spannenden Nachmittag und können es kaum erwarten, wenn es am 19. März 2020 erneut heißt: „BTS-Mitglieder laden ein im Doppelpack“ – dieses Mal mit unseren Mitgliedern markenzoo und CE cideon engineering in Dresden!

Melden Sie sich am besten schon heute an!

>> Anmeldeformular  („BTS-Mitglieder laden ein“ im Doppelpack: markenzoo und CE cideon engineering GmbH)