Gut 3.000 Aussteller aus 61 Ländern rangen um die Aufmerksamkeit der Fachbesucher aus aller Welt – das war die InnoTrans 2018! Tendenz steigend, glaubt man den Prognosen für 2020. Als Aussteller ist es die große Kunst, sich von den Mitbewerbern abzuheben und aufzufallen. Doch dies sollte nicht um jeden Preis geschehen, warnten Simon Baumheier und Thomas Härtner von markenzoo ihre Workshop-Teilnehmer. Der Grat zwischen „Auffallen“ und „im Kopf bleiben“ ist schmal. Kunden sind eher auf der Suche nach seriösen Geschäftspartnern, die durch ihre Produkte und Expertise auffallen, und weniger nach „bunten Vögeln“, die vor allem mit ihrem Auftritt herausstechen wollen.

Bereits zu Beginn des Workshops wurde klar, dass die Messepräsentation nur ein Baustein aus dem großen Marketing-Baukasten ist, der Unternehmen zur Erlangung von Sichtbarkeit der Marke sowie zur Kommunikation der Leistungs- und Nutzenversprechen zur Verfügung steht.

5 Tipps zu einer Messepräsentation, die im Kopf bleibt – vom Marketing-Experten markenzoo:

1. Bauen Sie Abwehrbarrieren ab: Grünpflanzen können eine angenehme Standatmosphäre schaffen. Problematisch jedoch, mit großen Topfpflanzen Barrieren aufzubauen, sodass der Zutritt zu Ihrem Stand erschwert wird. Gleiches gilt auch bei der Anordnung von Tresen, Vitrinen und Exponaten. Ihr Stand sollte stets gut zugänglich sein.

2. Schaffen Sie eine einladende Standatmosphäre: Schaffen Sie einen Ort, der zum Kennenlernen einlädt. Setzen Sie vor allem auf helle Töne und dezente Möbel. Dies signalisiert Offenheit und Gesprächsbereitschaft. Tipp: Besonders luftig und offen wirkt Ihr Stand mit transparenten Möbeln.

3. Setzen Sie Ihre Neuheiten in Szene: Sie haben nur wenige Sekunden Zeit, um das Laufpublikum von Ihrem Unternehmen zu überzeugen. Zu viele Informationen erschweren den Entscheidungsprozess. Fokussieren Sie besser auf ein Produkt, das Sie (her)ausstellen. Optimalerweise handelt es sich bei dem Produkt um eine Neuheit oder sogar Innovation.

4. Lassen Sie Bilder sprechen: „Bilder sagen mehr als tausend Worte“. Bilder sind zum einen für das menschliche Gehirn schneller zu verarbeiten und zum anderen dienen Bilder als Emotionsträger. Kaufentscheidungen – auch im B2B-Bereich – werden oftmals unbewusst, aus emotionalen Beweggründen getroffen. Hier gilt „weniger ist mehr“. Wählen Sie großflächige Bilder und beschränken Sie sich auf kurze, knackige Textbotschaften. Tipp: Emotionen lassen sich besonders gut im Bewegtbild transportieren. Achten Sie darauf, dass Ihr Film langsam geschnitten ist und auch ohne Ton funktioniert.

5. Briefen Sie Ihr Standpersonal: Ihr Standpersonal ist das Aushängeschild für Ihr Unternehmen. Nicht selten ist das Phänomen zu beobachten, dass sich Mitarbeiter geschäftig hinter Laptops verstecken oder Erstgespräche bequem sitzend führen. Achten Sie darauf, dass Ihr Standpersonal dem Gegenüber stets Gesprächsbereitschaft signalisiert und Konversationen auf Augenhöhe führt.
Wichtig ist nicht nur „wie“, sondern auch „was“ gesagt wird. Schulen Sie Ihr Standpersonal im Vorfeld zu Fragen wie: Welche Produkte und Leistungen erstellt Ihr Unternehmen? Was genau zeichnet Ihr Unternehmen aus? Und warum sind Sie besser als Ihre Wettbewerber?

“Wir verstehen Ingenieure”. Hinter dem “Wir” verbirgt sich die Dresdner Marketingagentur markenzoo eG. Als Spezialagentur visualisiert und beschreibt markenzoo technische Zusammenhänge mit Hilfe geeigneter Medien. Die markenzoo eG berät unter Anwendung ihres technischen Fachwissens und ihrer Branchenkenntnisse die Kunden so, dass Produkte und Dienstleistungen von deren Zielgruppe wirklich verstanden werden.

Im Rahmen der SET4FUTURE Academy laden unsere Know-how-Partner regelmäßig zu fachübergreifenden Innovationsworkshops ein. Ziel der Veranstaltung ist es, nicht nur Expertenwissen praxis- und branchenrelevant zu vermitteln, sondern auch den Blick über die eigene „Schreibtischkante“ hinweg zu öffnen.

Der nächste Termin findet am 10. März bei WOLFRAM Designer und Ingenieure zum Thema „Wettbewerbsvorsprung durch Produktdesign“ in Dresden statt.

Sachsen Signe

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.